
Heizpatronen werden auch Heizstäbe oder Heizelemente genannt. In MAP-Thermostaten bilden Heizpatrone und thermischer Aktor die wichtigsten Funktionsbauteile. Leistung, Wärmeverteilung und elektrische Zuverlässigkeit beeinflussen unmittelbar die Reaktionszeit und die Regelqualität des gesamten Motorkühlsystems.

Der Heizwiderstand befindet sich nahe der Spitze der Patrone, damit die Wärme gezielt in das Wachselement eingetragen wird. Anschlussdrähte führen zum hinteren Ende; der Innenraum ist mit hochtemperaturbeständigem, elektrisch isolierendem und gut wärmeleitendem Material gefüllt.
Eine qualifizierte Heizpatrone muss mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllen.
Feine Oberflächenqualität: Eine geringe Rauheit unterstützt die zuverlässige dynamische Abdichtung und vermeidet Leckagepfade.
Mechanische Festigkeit: Mantel und Anschlüsse dürfen sich unter hohem Innendruck, Montagekräften und Temperaturwechseln nicht verformen oder brechen.
Gute Wärmeleitfähigkeit: Die erzeugte Wärme muss schnell und gleichmäßig in die Wachspackung gelangen, damit das Ventil innerhalb der vorgegebenen Zeit öffnet.
Elektrische Zuverlässigkeit: Widerstand, Isolation und Kontaktierung müssen über mindestens 100.000 Ein- und Ausschaltzyklen stabil bleiben; Kurzschluss und Unterbrechung sind zu vermeiden.
Dauerhafte Abdichtung: Hochwertige Dichtungen und eine geeignete Gehäusekonstruktion verhindern das Austreten von Wachs während der gesamten Lebensdauer.
Da die Wärmequelle direkt im Wachs liegt, kann die bestehende Grundstruktur der Wachspackung beibehalten werden. Eine integral ausgeführte, kaltumgeformte Kapsel kann den hohen Druck des flüssigen Wachses aufnehmen und sorgt für eine gleichmäßige Erwärmung.
- bis zu 100.000 elektrische Zyklen
- bis zu 7.000 Betriebsstunden
- hohe Serienkonstanz
- Leistungsstabilität im festgelegten Toleranzband
- sehr geringe Oberflächenrauheit
- hoher Isolationswiderstand








